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Kraken Card ist eine virtuelle Mastercard-Debitkarte für Cash und Krypto

Die Kraken Card ist eine virtuelle Mastercard-Debitkarte, die mit dem Kraken-Konto verbunden ist und in der Krak-App verwaltet wird. Sie ist eher ein Ausgabenkonto für den Alltag als ein neues Trading-Tool: Guthaben wird in eine everyday balance verschoben, erlaubte Assets werden ausgewählt und die Reihenfolge der Abbuchung lässt sich festlegen. Offizielle Kraken-Card-Seite

Im Vordergrund steht Cashback von bis zu 2 %, je nach Verfügbarkeit in BTC oder lokaler Währung. Die Stufe richtet sich nach dem 30-Tage-Durchschnittsguthaben über Kraken, Kraken Pro und Krak. Kraken nennt Light, Pro, Elite und Max; neue Karteninhaber starten für 30 Tage in der Max-Stufe.

Ausgegeben werden können mehr als 600 Währungen, also Fiat und Crypto, mit Umrechnung am Zahlungspunkt. Kraken nennt keine Transaktionsgebühren, FX-Gebühren, ATM-Abhebegebühren oder Monatsgebühren für Kartenausgaben. Trotzdem lohnt sich der Blick ins Kleingedruckte: Bei Ausgaben über verschiedene Assets kann ein variabler Spread anfallen, und Drittanbieter-ATM-Gebühren sind möglich.

Spannender ist die Kontrolle. Langfristige Positionen können getrennt bleiben, BTC oder andere Assets lassen sich für Zahlungen sperren, die Karte kann eingefroren werden, PINs sind verwaltbar und Benachrichtigungen kommen in Echtzeit. Wer Crypto ausgibt, sollte außerdem an Steuern denken, weil die Umrechnung in Fiat ein steuerliches Ereignis sein kann.

Die Kraken Card ist also eine Zahlungsschicht auf Kraken, kein Grund, nur dafür Crypto zu kaufen. Wenn sie in Ihrer Region verfügbar ist und Sie Kraken bereits nutzen, kann sie Alltagszahlungen vereinfachen. Vor der Beantragung sollten aktuelle Bedingungen, Cashback-Regeln und lokale Eignung geprüft werden.

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